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Krisenintervention

Schnelle, intensive Unterstützung für Familien in akuten Notlagen – dann, wenn das gewohnte Hilfesystem an seine Grenzen kommt und es schnell gehen muss.

Auf einen Blick.

Verfügbarkeit

Plätze frei

Einsatzgebiet

Hamburg und Umgebung

Rechtsgrundlage

§§30, 31 SGB VIII (in Einzelfällen §41 SGB VIII)

Zielgruppe

Familien, Alleinerziehende, Kinder und Jugendliche (0–18, in Einzelfällen bis 21) in einer akuten psychosozialen Notlage

Die Krisenintervention richtet sich an Familien, die mit einer akuten Belastung konfrontiert sind, die sie allein nicht mehr bewältigen können. Eine Krise ist kein Dauerzustand, sondern ein zugespitzter Moment mit offenem Ausgang, und genau in diesem Moment sind wir schnell und intensiv an der Seite der Familie. Anders als eine reguläre Familienhilfe arbeiten wir nicht in einem festen Stundenrahmen, sondern in der Dichte, die die Situation verlangt. Unser Kriseninterventionsteam schafft Sicherheit, senkt den Druck und öffnet gemeinsam mit der Familie einen Weg aus der Zuspitzung.

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Was wir gemeinsam erreichen wollen.

Sofortige Entlastung und Sicherheit in einer zugespitzten Situation

Deeskalation akuter Konflikte im häuslichen Umfeld

Schutz des Kindeswohls und eine fundierte Einschätzung der Lage

Aktivierung der Stärken, die in der Familie trotz Krise vorhanden sind

Ein tragfähiger nächster Schritt, ob Stabilisierung zu Hause oder Überleitung in weitere Hilfe

Absichern und überleiten

Eine Krise ist zeitlich begrenzt, und das ist unsere Arbeit auch. Wenn die Lage stabilisiert ist, sichern wir das Erreichte und klären mit allen Beteiligten, wie es weitergeht. Das kann die Rückkehr in den Alltag sein, die Anbindung an eine längerfristige Hilfe oder die begleitete Rückführung aus einer Unterbringung. Wir übergeben so, dass die Familie nicht in die nächste Krise fällt.

Intensiv begleiten

Jetzt arbeiten wir eng und dicht mit der Familie, im häuslichen Umfeld und in einer Frequenz, die die reguläre Familienhilfe nicht leisten kann. Wir deeskalieren, stärken die Selbstregulation und suchen gemeinsam nach den Momenten, in denen es trotz allem gelingt. Dabei arbeiten wir systemisch, traumasensibel und ressourcenorientiert, und wir machen jeden Schritt vorhersehbar, damit die Familie wieder Boden unter den Füßen bekommt.

Struktur in die Krise bringen

Sobald die akute Anspannung sinkt, ordnen wir gemeinsam mit Familie und Jugendamt, was gerade passiert. Was hat die Krise ausgelöst, was hält sie am Laufen, was braucht es jetzt konkret? Wir vereinbaren einen klaren, kurzfristigen Rahmen und, wo das Jugendamt es braucht, liefern wir eine fundierte Einschätzung der Gefährdungslage als Grundlage für weitere Entscheidungen.

Sofort da

Wenn eine Krise eskaliert, zählt Tempo. Der Kontakt kommt meist über das Jugendamt oder im Anschluss an eine Inobhutnahme, etwa über den Kinder- und Jugendnotdienst. Wir verschaffen uns schnell ein Bild der Lage, klären den akuten Schutzbedarf und sorgen zuerst dafür, dass die Situation nicht weiter kippt. In dieser Phase geht es um Sicherheit, nicht um langfristige Pläne.

So läuft es ab.

Jeder Mensch ist einzigartig. Unsere Aufgabe ist es, Potenziale zu erkennen, zu fördern und gemeinsam positive Veränderungen möglich zu machen.

Eine Krise ist ein Hilferuf, kein Versagen.

Wir kommen auch dann, wenn ein Familiensystem als überfordert oder gescheitert gilt und andere Hilfen an ihre Grenzen gekommen sind. Eskalation, Gewalt, psychische Erkrankung, drohende Fremdunterbringung, das schreckt uns nicht ab, sondern ist der Moment, für den es uns gibt. Wir sehen hinter der Zuspitzung das System, das gerade nach einer Lösung sucht, und setzen genau dort an.

Klingt das nach dem richtigen Schritt?

Melde dich bei uns. Wir schauen gemeinsam, ob wir zu eurer Situation passen. Einfach per Mail an info@mira-hh.de oder telefonisch unter 0177 33 676 45.

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