Systemisches Clearing
Orientierung schaffen, wenn unklar ist, welche Hilfe wirklich passt. Gemeinsam mit der Familie und dem Jugendamt.
Auf einen Blick.
Verfügbarkeit
Plätze frei
Einsatzgebiet
Hamburg und Umgebung
Rechtsgrundlage
§36 SGBVIII
Zielgruppe
Familien und junge Menschen in unklaren oder festgefahrenen Situationen, bei denen der passende Hilfebedarf noch offen ist
Das Systemische Clearing kommt dort zum Einsatz, wo viel im Raum steht, aber noch nicht klar ist, welcher Weg der richtige ist. Vielleicht haben frühere Hilfen nicht gegriffen, vielleicht widersprechen sich die Einschätzungen der Beteiligten. In einem begrenzten Zeitraum verschaffen wir gemeinsam Klarheit: Was braucht diese Familie wirklich, und welche Hilfe passt dazu? Wir bringen dabei alle Perspektiven an einen Tisch, ohne vorschnell zu bewerten.

Was wir gemeinsam erreichen wollen.
Ein klares Bild der Situation und des tatsächlichen Bedarfs
Verständnis für die Dynamiken im Familiensystem
Eine gemeinsame Grundlage für Familie und Jugendamt
Eine fundierte Empfehlung für die passende Hilfe
Orientierung und Entlastung nach einer Phase der Unsicherheit
Die Empfehlung
Am Ende steht keine offene Begleitung, sondern eine Antwort. Wir fassen unsere Einschätzung zusammen und sprechen eine klare Empfehlung für die passende Hilfe aus. Dieses Ergebnis besprechen wir mit allen Beteiligten, damit es nicht in der Schublade landet, sondern Grundlage für die nächste Entscheidung wird. Wo es passt, begleiten wir den Übergang in die empfohlene Hilfe.
Das Bild verdichtet sich
Jetzt wird beobachtet, gesprochen und zusammengeführt. Wir treffen die Familie in ihrem Alltag, führen Einzel- und Systemgespräche und holen die Sicht von Schule oder weiteren Stellen ein, wo es sinnvoll ist. Wir prüfen, welche Erklärungen tragen und welche nicht, und gleichen die verschiedenen Perspektiven miteinander ab. Schritt für Schritt verdichtet sich ein gemeinsames, belastbares Bild der Situation.
Der Auftrag
Hier wird das Clearing zu einem klaren Auftrag. Gemeinsam mit Jugendamt und Familie formulieren wir die konkreten Fragen, legen den Zeitraum fest und klären, wer einbezogen wird. Anders als bei einer laufenden Hilfe arbeiten wir auf ein Ergebnis hin, nicht auf einen Begleitprozess. Diese Befristung benennen wir von Anfang an offen, damit niemand falsche Erwartungen hat.
Die offene Frage
Am Anfang steht eine offene Frage: Was braucht diese Familie eigentlich? Meist tritt das Jugendamt an uns heran, weil eine Situation schwer einzuschätzen ist oder die Beteiligten zu unterschiedlichen Einschätzungen kommen. Wir hören zu, sammeln die offenen Fragen und schauen, was bisher schon versucht wurde. Aus diesem ersten Bild leiten wir ab, worüber das Clearing Aufschluss geben soll.
So läuft es ab.
Jeder Mensch ist einzigartig. Unsere Aufgabe ist es, Potenziale zu erkennen, zu fördern und gemeinsam positive Veränderungen möglich zu machen.
Klarheit ist der erste Schritt, nicht das Ziel.
Wir übernehmen auch dann, wenn andere die Situation als zu unübersichtlich oder festgefahren einschätzen. Widersprüchliche Einschätzungen, gescheiterte Vorhilfen, komplexe Familiensysteme – genau hier liegt unsere Stärke. Wir schaffen Orientierung, ohne vorschnelle Antworten zu geben.
Klingt das nach dem richtigen Schritt?
Melde dich bei uns. Wir schauen gemeinsam, ob wir zu eurer Situation passen. Einfach per Mail an info@mira-hh.de oder telefonisch unter 0177 33 676 45.